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"Große Spielfreude gepaart mit unglaublicher Musikalität und einer Fülle an Klangfarben"

Mit diesen Worten begründete die Jury die Vergabe des Preises des internationalen Händel Wettbewerbs Göttingen 2019 an das Ensemble Caladrius. Neben dem Hauptpreis wurden die jungen Musiker darüber hinaus auch mit dem Publikumspreis sowie dem Bärenreiter-Urtext Preis ausgezeichnet.

 

Mit seiner außergewöhnlichen Besetzung - Blockflöten, G-Violone, verschiedene Lauteninstrumente und Cembalo - überzeugte das Ensemble Caladrius für Alte Musik auch beim Deutschen Musikwettbewerb. Es erhielt das Stipendium des DMW, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler sowie den Sonderpreis der Marie-Luise Imbusch Stiftung Lübeck.

 

Die vier Musiker aus Italien, Katalonien und Deutschland fanden in München zusammen, wo sie alle an der Musikhochschule Alte Musik studierten. Sie verbindet das Interesse an unbekanntem Repertoire, das gemeinsam entdeckt und zu neuer Farbigkeit erweckt wird. Viele Werke arrangieren und bearbeiten sie speziell für ihre ausgefallene Besetzung. Auch legt das Ensemble besonderen Wert darauf, nicht nur Alte Musik sonder auch sich zeitgenössisches Repertoire zu erschließen.

 

Benannt hat sich das Ensemble nach dem Caladrius, einem schneeweißen Vogel mit Heilkräften, der in den “Bestiarien”, mittelalterlichen Tierdichtungen, auftaucht. Die Gruppe hofft mit ihrer Musik einen ebenso vitalisierenden Effekt auf ihr Publikum zu haben wie der Caladrius.

 

Wichtige Impulse erhielt das Ensemble u.a. durch Kristin von der Goltz, Maurice van Lieshout, Christine Schornsheim und Saskia Fikentscher.

 

Zu hören war das Ensemble Caladrius bisher in Radioproduktionen für den Bayerischen Rundfunk,

Deutschlandfunk sowie NDR Kultur.